• Erkenntnis Nr. 345

    Warum passiert es mir andauernd (und ich glaube, hoffentlich ohne Anmaßung, dergleichen auch schon bei anderen internetten Schreibwerktätigen beobachtet zu haben), dass mir die besten Gedanken, Ideen usw. kommen zwar nicht nur, wenn ich in anderen Blogs kommentiere, aber doch eindeutig häufiger als beim Posten in meinem eigenem Blog? Das hängt, glaube ich nicht nur, sondern werde ich mir beinahe täglich sicherer, mit dem letztens schon angedeutetem Problem zusammen, dass Wahrheit und Wirklichkeit "an sich" nicht zu existieren, sondern immer vom Kontext der jeweiligen Gruppe abhängig zu sein scheinen; d. h., in einem anderem Blog bin ich (mehr) in Kontakt und Beziehung, so merkwürdig das klingen mag, denn Internet macht ja sooo einsam usw., bla bla bla...

    Kriege ich jetzt den Studienplatz Interface-Design?*

    * War 'n Witz, sorry; ich bin doch trotz der immer mehr sich häufenden Senilitätlichkeiten ein recht wackerer Springinsfeld fürwahr!

  • Ich habe mein halbes Leben verspült...

    ... deswegen sage ich nichts zum Welttoilettentag...

    PS: Und das war jetzt natürlich wieder nicht paradox, sondern dialektisch...

  • Nichts passiert

    Selbstverständlich erwarte ich, dass jetzt was passiert, nachdem ich aus der Schule geplaudert habe, was den "Budenzauber" angeht, aber (auch) diese Erwartung ist illusorisch; wahrscheinlich habe ich immer noch zu viele und zu hohe Erwartungen ans Leben, und das wird umso merkwürdiger, desto älter ich werde; aber ich habe auch ziemlich schräge Befürchtungen, bis zur Entmündigung usw.

    Es geht immer weiter. Jetzt wird die Leine wieder etwas lockerer gehalten, weil ich "aussteigen" will, und in paar Tagen geht der Budenzauber wieder verschärft los, ich kenne das.

    Was übrigens nochmal den Budenzauber angeht, so hatte ich das Gefühl, dass der ziemlich weit oben "angebunden" war, denn plötzlich schienen mich jede Menge Leute auf der Straße zu "kennen", die ich noch nie gesehen hatte ("Dis is der Typ, dis is der Typ: der hat die Kennung verloren, hähähä!"usw.). Hm. - Ja ja, Pseudologia phantastica, wie gesagt; unser Histrionischer wieder, ks ks ks... (?)

  • Nicht, dass ich mich bewerben will...

    ...(Programmieren lernen werde ich aber auf jeden Fall noch bis zum Seniorenstudium), aber die hat was, wie ich finde, die coole Fehlermeldung bei web.de*, die ist mir schon paar Male aufgefallen, und da steht Folgendes:

    Der Fehlerteufel hat sich eingeschlichen - Wir kümmern uns bereits um die Behebung des Problems.
     
    Bitte versuchen Sie es in wenigen Minuten erneut.
     
    Das wäre uns mit Ihnen nicht passiert?
     
    Zeigen Sie es uns. Bewerben Sie sich als Software-Entwickler bei WEB.DE!

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  • Einmal täglich kräftig lachen, vor oder nach der Hauptmahlzeit

    "Gott behütet Alkoholiker,
    kleine Kinder und
    die Vereinigten Staaten von Amerika."
     
    (Otto von Bismarck)

    PPS: Nein, ich bin kein Alkoholiker, nur immer einmal wieder so am Rande vermerkt, und Bismarck wusste natürlich nichts vom 11. September; wie sollte er auch, er war ja mit Führungsfunktionen im Alten Europa ausgelastet...
    PPS: Das ist wieder einmal ein Sprung, nicht wahr, von Bürgerin Genossin Honecker zu Bismarck, ha; ich möchte aber nicht Volksbildungsministerin werden und auch nicht Kanzler (das war sowieso der Einzige, der den Namen verdient hat), auch nicht im Unbewussten, danke!

  • Wirklichkeit wird konstruiert (2)

    Beziehungsweise scheint Wirklichkeit eben das zu sein, und ich wiederhole mich bewusst und absichtsvoll, worüber sich eine Gruppe geeinigt hat, dass es Wirklichkeit wäre, und vielleicht sollte ich mich deshalb bemühen, noch vor dem Beginn des Seniorenstudiums wirklich in eine Gruppe hinein zu kommen, sonst werde ich ein betoniert...

    Und wird außer mir noch jemandem irgendwie anders? Die Bürgerin Genossin braucht keine Therapie, die ruht in sich... Und was lernt uns das wieder einmal? - Es lohnt sich nicht, ein Spießer zu sein!

  • Wie gesagt: alles gesagt

    Aber vor einigen Tagen habe ich „zufällig“ eine Site gefunden, in der Leute ihre Erfahrungen mit Zersetzung durch die Genossen Tschekisten beschrieben; beispielsweise hat da Einer jedes Mal, wenn er nach Hause kam, geringfügige Änderungen in der Aufstellung seiner Möbel und der Verteilung seines Inventars feststellen müssen, und der hat (auch) gedacht, er würde jetzt abdrehen, und hat erst nach der Wende kapiert, dass die Herrschaften, die da in seiner Wohnung waren, genau das beabsichtigten, ihn irre zu machen...

    Ja ja, ich wäre so gern Opfer, harharhar... Aber genau mit dergleichen hat es angefangen. Ich habe so um 1986 herum in meiner Prenzlauer Berg-Hütte gesessen und einen Artikel von Gorbatschow gelesen, und plötzlich schallte es von der Straße "Harharhar, Gorbatschow!" Das war, harhar, mit Sicherheit keine "Einbildung".

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  • Gehen wir Baden?

    (Hitzefrei im November: 17.11., ca. 14.15 Uhr)

    Voll cool!

    Nein, heute spiele ich nicht "Noodles" (und bilde mir ein, ich wäre in China-Town), heute habe ich wieder den Strichjungen gespielt (im Unbewussten, versteht sich); die Redheads, nicht wahr, Christiane F., hoho.

    Ja, so langsam kann ich eins und eins zusammen zählen, liebe Genossen (gute Arbeit, echt!), aber leider habe ich beide Filme erst nach der Wende gesehen, so dass ich da gar nicht "hysterisch spielen" konnte, macht aber nichts, kann alles befohlen werden; was mich wirklich interessieren würde, wäre, ob das Zufall war oder bewusste Rufschädigung als Zersetzungsmaßnahme...

    "Das gibt is' nich', das gibt es nich', der bildet sich Tatsache ein, er wurde von der Stasi verfolgt, das gibt es nich'..." Bla bla bla.

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  • Montag in der Postmoderne

    Es war, wenn ich mich recht entsinne (was ich wenigstens hin und wieder zu tun scheine), gar Heiner Müller, der irgendwo diese Wendung an wandte "zu oft wieder eingeschlafen"...

    Nun ist alles Müller. Oder was? Und bin ich jetzt Weltliteratur?

    Jedenfalls wünsche ich froschperspektiefsinnig, weil vom unteren Rand der Unterschicht, einen guten Wochenbeginn in allen Blog-Häuschen!

    PS: Der neue Rasierschaum riecht gut; voll korrekt, weil: Deo ist alle...

  • Gibt es ein Leben ohne Kater?

    Das komplette Programm findet der geneigte Dosenöffner hier.

    PS: Schönen Sonntag, nicht wahr! Höhö.

  • Werde Diplom-Bachelor!

    Schon vor einiger Gelegenheit habe ich die Zeit genutzt, auf eine in jeder Hinsicht lehrreiche Lehranstalt hinzuweisen, nämlich auf die (Immanuel-, nicht Herrmann-) Kant-Universität Königsberg, und ist es mir nun eine hohe Ehre sowohl als auch ein tiefes Bedürfnis, auf inzwischen erfolgte signifikante Erweiterungen insbesondere des Studienbetriebs hinzuweisen, vor allem auf innovative Studiengänge wie Faximilation ("...einzige bewertete Studienarbeit ist die eigenhändige Anfertigung der Magisterurkunde") oder etwa Konzernmedizin.

    Die Konzernmedizin betrachtet Unternehmen durchgehend als Lebewesen. Unsere Absolventen sind in der Lage, zukünftige Patienten mit Neurosen, Depressionen, Parasiten (insb. Beratern), Infektionskrankheiten oder Krebs zu therapieren und ihre Abwehrkräfte zu stärken. Das Behandlungsspektrum reicht von psychologischem Gespräch bis hin zur Amputation.

    PPPS: Und nicht, dass etwa jemand denkt, ich wäre eben erst aufgestanden, vielmehr ich so lange um Orientierung in Zeit und Raum gerungen habe, und zwar zu keinem wirklich zufriedenstellendem Ergebnis gelangt bin, sehr wohl aber zu der Einsicht, dass derartiges Ringen völlig inadäquat ist, und zwar wegen Verbreitung, und hier insbesondere der Postmoderne. - Oder so ähnlich.
    PPPS: Muahaha!
    PPPS: Preisfrage: der Gründer der KUK würgt, sorry: wirkt in a) Berlin, b) Kreuzberg, c) der Gneisenaustraße (1. Preis: eine Palette Dosenbierdosen ohne Bier)

  • Dino-Grippe-Prophylaxe

    Nimm zwei!

    Am Freitag, den 13., wünscht der Dino Friede den Blog-Häuschen, hatschi! - Ich kriege schon deshalb keine Grippe, weil ich mir fast jedes Mal beim Niesen einen Nerv einklemme (nein, kein Witz), was mich so sauer macht, dass die Viren schlotternd die Blutbahn verlassen (oder wo immer sie sich gerade herum treiben)...

    PS: Chch.

  • Was Anne Hathaway und Loriot gemeinsam haben

    Sie haben heute Geburtstag (was auch in den besten Familien vorkommt), und zwar zum 27. bzw. 86. Mal (voll cooles Pärchen oder, sorry), aber Anne Hathaway gratuliere ich nur ungern, denn die will, wie sie bereits vor einigen Monaten kundtat, nicht heiraten, und natürlich bin ich mir darüber im Klaren, dass sie nun die ganze Nacht ins Kissen schluchzen wird, aber da muss ich durch.

    Im Übrigen möchte ich einfach nur hier sitzen...

    PS:Rrrrrrrrrrr...

  • Ich wäre gern ein heiter entspannter Gelehrter*

    Ich würde gern, (m)einer inneren Mitte gelassen gewiss, mit professioneller, weil Gewinn bringender, weil den Unterhalt gewährleistender Distanz die Dinge und Wesen dieser Welt durch meine Denkerbrille aufnehmen (womit ich eben wohl "Felix Krull" parodiert hätte, im Unbewussten, versteht sich, was einerseits wiederum auf die üblichen Größenideen verweist, andererseits der Zwang noch drückender wird, endlich den zweiten Teil des "Krull" zu schreiben, und: nein, die Schwester ist nicht nötig, geht schon, danke); ich bin aber eine verkrampfte bis verbissene Universal-Marginal-Person, die ganz demnächst wieder gezwungen sein wird, in unwohl bekannter Manier zu mucheln und zu knuffen und zu schindern usw., und das macht, wie soll ich sagen: unwirsch (gibt es "wirsch", und was ist das); im Auge behalten, den Mann...

    Aber jetzt esse ich meine ewigen Nudeln (heute im Wesentlichen nur mit Nudeln, chch), und dann geht es mir wieder etwas besser; richtig gut gehen darf es mir gar nicht, das könnte ich erst recht nicht ertragen**; ich glaube auch nicht, dass ich in diesem Leben noch einmal ins Freie komme, "ins Offene", in Klammern Hölderlin usw., und ich glaube des Weiteren nicht, dass ich in diesem Leben noch einmal wirklich landen werde, aber trotzdem und erst recht ist es, ohne Ironie, spannend, einfach immer weiter zu machen; es ist auf jeden Fall spannender, als diese Ewigkeits-Suppe des RealSoz zu löffeln, in dem alles ein für alle Male klar und geregelt war oder schien oder sein sollte...

    Kurzum: weiter voran auf bewährtem Kur... äh, - häff fann!

    ** "Gelehrter"! Alter - "kompostig" is' ja wohl eher noch geschmeichelt...
    ** "Nichts ist schwerer zu ertragen/als eine Reihe von guten Tagen!"; Dipl.-Psych. John Wolf Goethe...

  • Roth sehen heißt durch sehen (?)*

    "Vom Ernst des Lebens halb verschont
    ist der schon, der in München wohnt"
     
    (Eugen Roth)

    Na ja. - Da wirkt er wohl wieder Augen bzw. Brillenglas fällig, der berühmt-berüchtigte Standpunkt des Betrachters, ach...

    Diesen drolligen Vers aber habe ich aus einer Power-Point-Präsentation geleast, mit der die "Neue Akropolis" für die "Lange Nacht der Philosophie - UNESCO-Welttag der Philosophie - 'München leuchtet - Philosophie in München'" wirbt (womit wiederum ich wieder einmal, von abstrusen Größenideen gesteuert, Schleich- bzw. Trampelwerbung zelebriert haben wollte), und wenn es mich packt, gehe ich da ja hin; es wird mich aber wohl eher nicht packen, denn ich bin unrockbar, und die lassen mich auch gar nicht rein, wegen potentiellem Rasputinismus usw., außerdem habe ich nichts anzuziehen, das kleine Schwarze ist in der Werkstatt usw....

    Kurzum: häff fann!

    * "Mit derartigen prollig-plumpen Übersch... - Headlines wird das nichts mit der 'ZEIT'-Kolumne..." Danke, Dr. Freudlos; es ist immer wieder faszinierend zu erleben, wie tiefgründig Sie mein Psychisches zu explorieren und zu deuten wissen über Einrichtungsgegenstände wie Couches hinaus...

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